Vorteile

Spirulina besteht hauptsächlich aus Protein und enthält alle für unseren Körper essenziellen Aminosäuren. Sie ist außerdem vitamin-, mineral– und wirkstoffreich, was sich positiv auf unsere Gesundheit auswirkt.

Der Verzehr von Spirulina ist völlig unbedenklich. Ihre Sicherheit als Lebensmittel wurde durch jahrhundertelange menschliche Nutzung und strenge toxikologische Studien nachgewiesen. Sie hat außerdem bei zahlreichen Gelegenheiten ihre Vorteile unter Beweis gestellt.

1. Spirulina und neue Energie [1]

Spirulina ermöglicht dank ihrer hohen Vitamin- und Mineralstoffkonzentration die durch die heutige, oft unausgewogene Ernährung entstandenen Mangelzustände auszugleichen.

Die empfohlene Tagesdosis von 5 g deckt einen wesentlichen Anteil der empfohlenen Zufuhr von Eisen (37 %), Vitamin A (74 % ihres Vorläufers) und B12 (21 %) ab. Diese drei Bestandteile regen die Konzentration an, erhöhen die Energie und fördern grundlegende enzymatische Reaktionen für die Körperfunktionen. Der Reichtum an weiteren Bestandteilen (Vitamine, Mineralstoffe, Pigmente) spielt ebenfalls eine positive Rolle für einen Energieschub. Beispielsweise ist Phycocyanin für die Leistungssteigerung bei Sportlern und für die Regeneration verantwortlich.

2. Spirulina und Immunsystem [2]

Das Immunsystem schützt unseren Körper gegen alle Angriffe von pathogenen Organismen wie Bakterien, Viren und Parasiten sowie gegen Krebszellen und alle als fremd oder von außen kommend identifizierten Erreger.

Nahrungsdefizite reduzieren unsere Immunabwehr erheblich, eine ausgewogene Ernährung ist somit einer der Schlüssel für eine leistungsfähige Immunität.

Spirulina aktiviert das Immunsystem bei festgestellten Angriffen von außen. Sie stellt ein antivirales Mittel dar, das auf die Virusabsorption, -penetration und -vermehrung in den Zellen abzielt. Sie verhindert somit das virale Phänomen in all seinen Stadien.

3. Spirulina und Allergien [3]

Spirulina ist in der Lage, die Leistung des Immunsystems zu variieren, indem sie seine Reaktion reguliert, sie ist immunmodulierend. Sie begrenzt oder hemmt Reaktionen bei allergischen Erscheinungen. Eine Frühjahrskur kann allergische Krisen bei Menschen mit Heuschnupfen mildern.

4. Spirulina und krebserkrankungen [4]

Mehr als 1/3 der Krebstodesfälle werden durch die Ernährung beeinflusst. Eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung liefert eine Vielzahl von Nährstoffen mit vorbeugenden Eigenschaften und verbessert die Wirkung konventioneller Therapien bei gleichzeitiger Reduzierung ihrer Nebenwirkungen. Antioxidantien in Obst und Gemüse (Vitamin C, E, β-Carotin) schützen vor Zellalterungsschäden durch freie Radikale. Dasist physiologisch und wird als oxidativer Stress bezeichnet. Wenn die durch die Ernährung zugeführten Antioxidantien nicht mehr ausreichen, wird dieser Stress zu gravierend und damit pathologisch, es besteht die Gefahr der Vermehrung von Krebszellen. Zahlreiche Studien attestieren Spirulina anticancerogene Kapazitäten dank ihrer auf β-Carotin, Zeaxanthin, Enzymen wie Superoxiddismutase oder Phycocyanin zurückzuführenden antioxidativen Wirkung. Spirulina ist ein Mittel zur Vorbeugung und Begleitung bei Krebs (Dickdarm, Bauchspeicheldrüse, Leber…) sowie für den Schutz vor schädigenden UVB-Strahlen (gegen Melanome).

Die antioxidative Wirkung verleiht ihr auch die Fähigkeit die Augen zu schützen (u. a. gegen Grauen Star), Schutz vor neurodegenerativen Erkrankungen (Alzheimer, Parkinson) zu bieten und sie verringert den Gedächtnisverlust.

5. Spirulina und Viren (hiv [5], Herpes)

Wie oben dargestellt, ist Spirulina mitimmunmodulierenden Fähigkeiten ausgestattet. Viele Studien haben Patienten untersucht, die Träger des HI-Virus sind, und es scheint so, dass Spirulina hier zahlreiche Wirkungen haben kann. Tatsächlich kann siedie Anzahl bestimmter Immunzellen erhöhen und die Menge dernach 6 Monaten zirkulierenden Viren reduzieren. Sie hilft das Auftreten von kardiovaskulären oder diabetischen Erkrankungen zu verzögern. Spirulina wirkt also sowohl auf das Virus selbst als auch auf die Empfindlichkeit gegenüber Infektionen, Viren und den damit verbundenen Stoffwechselerkrankungen.

6. Spirulina und Schwermetalle [6]

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Spirulina bei der Behandlung von Schwermetallvergiftungen (Arsen, Cadmium, Blei, Quecksilber…) nützlich sein könnte.

7. Spirulina und das Verdauungssystem [7]

Spirulina hat eine probiotische Wirkung, da sie das Wachstum der intestinalen Mikroflora bei Ratten ermöglicht.

8. Spirulina, Diabetes, Adipositas und Bluthochdruck

Es wurde gezeigt, dass eine lösliche Spirulina-Fraktion den Nüchternblutzucker senken kann, während eine unlösliche Fraktion den Blutzucker nach der Glukoseaufnahme senkt. Siebeugt außerdemden bei Diabetikern beobachteten Nierenschäden vor und verringert durch eine Begrenzung der Gewichtszunahme die damit verbundenen Krankheiten.

9. Spirulina und Cholesterin [8]

Die meisten Todesfälle weltweit sind auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen. Unsere durch die Ernährung beeinflussten Blutfettwertespiegeln unserekardiovaskuläre Gesundheit wider.

Spirulina hat nachgewiesenermaßen vorbeugende Wirkungen auf Fettstoffwechselstörungen. Sie wirkt lipid-und cholesterinsenkend und ermöglicht durch die partielle Modifikation der Serumlipide Änderungen von Körpergewicht und Appetit. Eine Spirulina-Ergänzung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann Diäten zur Normalisierung derBlutfettwerte unterstützen.

Spirulina verbessert den BMI, Körpergewicht, Blutdruck und die Gefäßfunktionen bei Patienten mit Bluthochdruck, die jedoch keine Anzeichen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigen. Einige Studien zeigen auch die präventive Wirkung von Spirulina gegen Thrombosen.

10. Spirulina und sportliche Leistungen [9]

Spirulinakann dank eines Mechanismus entzündungshemmend wirken, der normalerweise von entsprechenden allopathischen Präparaten verwendet wird, sowie schnell und in erheblichem Maße chronische Schmerzen lindern: Ihre Aufnahme ist also ideal nach dem Sport, der viele Mikro-Entzündungen erzeugt. Wie bereits erwähnt, steigert sie Leistung und die Regeneration bei Sportlern. Diese Effekte sind zurückzuführen auf die Fähigkeit von Spirulina Erythropoietin (EPO) freizusetzen, das die natürliche Produktion roter Blutkörperchen ermöglicht.

11. Spirulina und Haare

Aufgenommene Spirulinaleistet einenBeitrag für die Versorgung mit den Vitaminen A, B5, B8 sowie β-Carotin, Mangan und Zink. Diese verschiedenen Bestandteile haben anerkannte Eigenschaften für die Regeneration geschädigter Haare, die Förderung des Nachwachsens sowie die Begrenzung des Haarausfalls und der Anzahl weißer Haare. Sie helfen auch das Haar weicher und glänzender zu machen und dabei gleichzeitig dem Haarausfall entgegenzuwirken. Spirulina trägt somit zur Gesundheit und Schönheit der Haare bei und kann Sie im Kampf gegen die Entstehung einer Glatze unterstützen.

12. Spirulina und Strahlenschutz[10]

Spirulina reduziert bei der Maus die durch Gammastrahlen hervorgerufenen Effekte auf die Zellkerne des Knochenmarks signifikant. Es wurden die gleichen Schutzwirkungen beobachtet unabhängig davon, ob die Behandlung vor oder nach der Bestrahlung stattfand. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass die schützende Verbindung wahrscheinlich als DNA-Stabilisierungsfaktor wirkt. Diese Eigenschaft wurde bei Patienten genutzt, die in Tschernobyl Strahlung ausgesetzt waren, um die Blutmarker als Indikatoren der Bestrahlung zu normalisieren.

Quellen

[1] Kalafati M. & al. : Ergogenic and antioxidant effects of spirulina supplementation in humans. Med Sci Sports Exerc. 2010 Jan;42(1):142-51. doi: 10.1249/MSS.0b013e3181ac7a45.

[2] Capelli B. & al. (2010). Potential health benefits of spirulina microalgae. Nutrafoods. 9. 10.1007/BF03223332.

[3] Hyung-Min K. & al. : Inhibitory Effect of Mast Cell-Mediated Immediate-Type Allergic Reactions in Rats by Spirulina, Biochemical Pharmacology, Volume 55, Issue 7, 1998, 1071-1076.
 
[4] Ismail MF. & al. : Chemoprevention of rat liver toxicity and carcinogenesis by Spirulina. International Journal of Biological Sciences. 2009;5(4):377-387.
 
[5] Ngo-Matip M-E. & al. : Impact of daily supplementation of Spirulina platensis on the immune system of naïve HIV-1 patients in Cameroon: a 12-months single blind, randomized, multicenter trial. Nutrition Journal. 2015;14:70. doi:10.1186/s12937-015-0058-4.

[6] Martínez-Galero E. & al. : Preclinical antitoxic properties of Spirulina (Arthrospira). Pharm Biol. 2016 Aug;54(8):1345-53. doi: 10.3109/13880209.2015.1077464.

[7] Kulshreshtha A. & Al. : Spirulina in health care management. Curr Pharm Biotechnol. 2008 Oct;9(5):400-5.

[8] Miczke M. & al. (2016). Effects of spirulina consumption on body weight, blood pressure, and endothelial function in overweight hypertensive Caucasians: a double-blind, placebo-controlled, randomized trial. European Review for Medical and Pharmacological Sciences, 2016; 20 : 150-156.

[9] Braakhuis AJ. & al. : Impact of Dietary Antioxidants on Sport Performance: A Review. Sports Med. 2015 Jul;45(7):939-55. doi: 10.1007/s40279-015-0323-x.

[10] Qishen P. & al. : Radioprotective effect of extract from Spirulina platensis in mouse bone marrow cells studied by using the micronucleus test. Toxicol Lett. 1989 Aug;48(2):165-9.

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